Pfannkuchen

„Ich koch euch etwas Dolles“, sagte der Smut,“ sagt mir mal eure Leibspeise!“
„Springforelle mit Mandelkernsoße, Kartöffelchen und Semmelbröseln.“
„Haben wir nicht“, sagte der Smut, „sagt was anderes.“
„Eiernudeln mit Mandelkernsoße und Semmelbröseln“, sagte die Crew.
„Haben wir auch nicht“, sagte der Smut, „sagt noch etwas anderes.“
„Semmelbrösel“, sagte die Crew, aber die hatte der Smut auch nicht. „Sag doch mal: Pfannkuchen!“, sagte der Smut. „AUUUU JA“ schreit daraufhin die Crew! Diese Passage, die ich aus dem Buch Ich mach dich gesund, sagt der kleine Bär etwas umgeschrieben habe, könnte sich sicher so auf einem Boot abspielen – für sämtliche Leibspeisen fehlt etwas, aber für Pfannkuchen sollte man eigentlich immer alle Zutaten haben und das Gericht schmeckt auch praktisch jedem. Hier nun der Klassiker im Grundrezept mit verschiedenen Belagsvarianten.

Zutaten (für 4 Personen)

Das Grundrezept zum Pfannkuchen

  • 400g Mehl
  • 4 Eier
  • 750 ml Milch
  • ggf. etwas Mineralwasser
  • 1 Prise Salz
  • Öl zum Ausbacken

Für den Belag

  • Süß: Zucker, Nutella, Konfitüre, frisches Obst, eingelegtes Obst, etc.
  • Herzhaft: Speck, Salami, Käse, Pilze, Kräuter, etc.

Pfannkuchen – herzhaft und süß zugleich

Für den Pfannkuchen-Grundteig

Mehl möglichst gesiebt in eine große Schüssel geben (vermeidet nachher Klümpchen, geht aber auch ungesiebt), eine kleine Mulde formen im Mehl und die Eier von dort aus nach und nach mit dem Schneebesen einrühren. Milch unter Rühren hinzufügen, wenn möglich einen Teil der Milch (ca. 0.1l) durch Mineralwasser oder Bier ersetzen, die Kohlensäure macht den Teig schön fluffig. Prise Salz dazu, Teig glatt rühren, bis möglichst keine Klümpchen mehr vom Mehl zu sehen sind. Die Konsistenz des Pfannkuchenteigs sollte leicht zähflüssig sein. Ist der Teig zu „wässrig“ noch etwas Mehl einrühren, ist er sehr zäh, noch etwas Milch oder Mineral angießen, sodass die gewünschte Konsistenz erreicht wird. Den Teig vor dem weiteren Verarbeiten ca. 10 min ruhen lassen.

Öl in einer (beschichteten) Pfanne erhitzen, ca. 1 Schöpfkelle des Teigs ins heiße Fett geben und durch Schwenken der Pfanne schnell verteilen, so dass der Pfannenboden mit dem Fladen bedeckt ist. Wenn die Oberfläche langsam stockt, mit dem Pfannenwender den Pfannkuchen etwas von der Pfanne lösen. Ist die Unterseite schön braun, den Fladen schwungvoll wenden und die andere Seite ebenso bräunen. Für die fertigen Pfannkuchen eine Teller bereitstellen zum Stapeln.

Zutaten Pfannkuchen Grundrezept

Für den Pfannkuchen-Belag

Süß: Als Belag für den süßen Pfannkuchen ist quasi alles erlaubt was schmeckt. Klassiker sind das Bestreuen mit Zucker, Apfelmus (s. Faulenzer-Apfelmus), eingelegte Früchte, Nutella oder Marmelade. Ich schneide auch immer gerne frische Früchte wie Bananen oder Orangen auf.

Herzhaft: Auch hier ist erlaubt, was schmeckt – gut machen sich Schinken und Käse oder Pilze und Tomaten. Besonders fein ist es aber, wenn man beim herzhaften Pfannkuchen den Belag mit „einbäckt“. Dazu beispielsweise Salami in feine Streifen schneiden, den Käse reiben oder hobeln. Wie oben beschrieben den Pfannkuchenteig mit der Schöpfkelle in die Pfanne geben und die noch leicht flüssige Oberseite sofort mit Käse und Salami belegen, ggf. mit Kräutern würzen. Denn Pfannkuchen wie oben wenden, dabei schmilzt dann der Käse und verbindet sich mit dem Pfannkuchenteig, die Salami wird etwas angeröstet. Bei dem „verbackenen“ Pfannkuchen braucht es gar keinen eigentlichen Belag mehr:)

Pfannkuchen – einfach aber oho!

Pfannkuchen ist ein sehr einfaches Gericht – man kann ihn ja mit allem Möglichen belegen, drum ist es auch eine tolle Resteverwertungsmahlzeit. Der Teig ist bewusst ohne Zucker, dass er sowohl herzhaft als auch süß weiterverarbeitet werden kann. Ich führe mit ihm auch die Kategorie Basics ein für Gerichte, die sehr vielseitig sind.

Am leichtesten geht das Ausbacken der Eierkuchen in einer beschichteten Pfanne, dann braucht man für die Nachfolger auch nicht so viel Fett – ich mag es persönlich nicht so gern, wenn jeder Pfannkuchen vor Fett trieft. Bei unbeschichteten Pfannen kann aber mehr Öl notwendig sein, dass der Fladen nicht anbäckt. Wenn es die Küche hergibt, brate ich meist zwei Pfannkuchen gleichzeitig, z.B. mit einer kleinen und einer großen Pfanne. Das geht etwas schneller. Pfannkuchenreste können auch gut weiterverwertet werden, es lohnt sich also, eine große Menge zu machen. In dem Sinne – guten Appetit, Ahoi!

  • Zubereitungszeit: 10 min Vorbereitung, 15 min Kochzeit
  • Zubereitung: unterwegs

 

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