Seemanns-Frühstück

Na? Heute das neue Jahr mit einem Katerfrühstück begonnen? Oder seid ihr fit wie ein Turnschuh? Passend zu diesem 1.1. zeige ich euch, was ich meiner Mannschaft standardmäßig auf See zum Z’morge auftische – ob verkatert oder nicht!

Seemannsfrühstück

Kaffee oder Tee, Kakao – Für mich persönlich beginnt der Tag erst mit dem ersten Schluck heißen Kaffee. Meist denkt die Mannschaft da ähnlich. Zum Frühstück tut ein warmer Schluck einfach gut, egal ob Kaffee, Tee oder Kakao! Zum Kaffee reiche ich noch Milch und Zucker, beim Tee sind Kräutertees und Schwarzer Tee besonders beliebt.

Brot – Das berühmte Frühstücksbrötchen mag auch auf See geschmiert werden – drum braucht es für die Crew natürlich zum Frühstück Brot. Wenn ihr die Möglichkeiten habt, frisches Brot zu holen, nutzt diese – im feuchten Boot schimmelt Gebackenes schnell, außerdem ist Weißbrot, dass es in den meisten Ländern vorwiegend gibt, am nächsten Tag nicht mehr sooo fein, außer man toastet es kurz in der Pfanne. Ein gutes Backup für längere „brotlose“ Phasen: Knäckebrot. Auf das Brot muss…

Butter – Dass das arme Brot nicht so trocken ist, braucht es natürlich Butter drauf! Keine Frage.

Nutella, Honig und Konfitüre – Diese aufzustreichenden Frühstücksklassiker dürfen natürlich nicht fehlen. Hier gibt es auch oft lokale Spezialitäten, die man sich nicht entgehen lassen soll, wie z.B. Orangengelee oder Palmenhonig. Marmelade und Co. stellen die süßen Schleckermäuler an Board zufrieden, dass sie auch eine ordentliche Mannschaft abgeben.

Käse und Wurst – für die nicht ganz so Süßen gibt es natürlich auch was aufs Brot – Frischkäse, Camembert, Hartkäse, Schinken und Wurst. Besonders wichtig: alle Produkte, die einen Anker oder sonst etwas, das mit Seefahrt zu tun hat aufgedruckt haben, müssen in den Warenkorb – wie hier der El Capitan Käse!

Ei – Ob als Rührei oder hart gekocht, Eier kommen meist ganz gut an bei der hungrigen Crew. Wer sich traut, kann auch ein 3-Minuten-Ei wagen – je wärmer aber die Gefilde, desto eher würde ich sie „durch“ essen und keine Salmonellenvergiftung riskieren.

Müsli – ist knusprig, gesund und macht satt – hat auf See auch noch den Vorteil, dass es Flüssigkeit im Bauch gut bindet und so hilft, Seekrankheit vorzubeugen. Müsli kann man besonders gut Mischen mit…

Joghurt – ich nehm im Supermarkt immer ein paar Becher mit, mit und ohne „Geschmack“. In manchen Ländern ist es auch sehr interessant, was es für Sorten (und Konsistenzen) gibt. Ein Naturjoghurt kann auch gut in anderen Gerichten verkocht werden (s. beim Chili con Carne). Zu Müsli und Joghurt bereite ich auch immer einen Teller mit…

Frisches Obst – schneide ich immer auf für die hungrige Crew. Klassiker sind vor allem Äpfel, Bananen und Orangen, fein sind auch frische Früchte aus den jeweiligen Regionen wie z.B. Papayas oder Melonen. Was an aufgeschnittenem Obst übrig bleibt, kann über den Tag geknabbert werden, drum nicht zu klein schnibbeln.

Müsli mit Früchten

Das ist ganz schön viel zu essen, wird sich der ein oder andere denken – aber bei einer Crew von 7 Leuten geht ganz schön was weg. Ein gestärkter Seemann wird auch nicht seekrank, drum ist das gar nicht übertrieben, den Tisch reich zu decken. Bei einem frühen Start zu See tun es natürlich auch ein paar belegte Brote, aber wenn genug Zeit für Frühstück ist, kann man ausgiebig frühstücken und satt in den Tag gehen. Bei späterer Gelegenheit habe ich auch noch ein paar spezielle Rührei-Rezepte für euch. Guten Appetit, Ahoi!

 

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