Vegetarische Bolognese

Nach vielen Tagen auf See und in heißen Gefilden ist Hackfleisch leider nicht die optimale Zutat. Das heißt aber nicht, dass auf See auf Bolognese verzichtet werden muss – auch die vegetarische Variante kommt ganz gut – seht selbst!

Zutaten (für 4 Personen)

  • 3 Hand voll Körner (z.B. Ebly, Gerste und Buchweizen – einfach darauf achten, dass sie ungefähr die gleiche Garzeit haben)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1-2 Karotten
  • 1/2 Stange Lauch oder 2-3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Hand voll getrocknete Tomaten
  • 3 El Olivenöl
  • 1 Glas Rotwein
  • 300 ml Bouillon
  • ca. 300 ml passierte Tomaten (oder stückige Tomaten)
  • Salz, Pfeffer, Kräuter, Zucker zum Abschmecken

Körner statt Fleisch – Nix da Vogelfutter

Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Karotte in kleine Würfel schneiden oder reiben. Den Lauch in Ringe schneiden, die getrockneten Tomaten in dünne Streifen schneiden.

Öl in der Pfanne erhitzen, die geschnittenen Zwiebeln mit den drei Körnersorten 3 min anbraten. Das restliche Gemüse und die Tomaten dazu geben, unter Rühren weitere 5 min anschwitzen.

Zutaten-Bolognese-anschwitzen

Mit Rotwein ablöschen, Bouillon und passierte Tomaten aufgießen. Die Körner werden nun bei geringer Hitze weich gegart, ca. 30-40 min. Gelegentlich umrühren und falls nötig Flüssigkeit angießen. Mit Salz, Pfeffer, Kräutern (z.B. Basilikum) und Zucker abschmecken. Zack feddisch – vegetarische Bolognese!

Bolognese mit Ersatzprodukten

Die Körnerbolognese bereite ich eigentlich wie eine normale Bolognese zu, nur dass ich zwei Zutaten ummodle – verschiedene Körner ersetzen das Gehackte und die getrockneten Tomaten sind der perfekte fleischlose (und fettarme) Speck. Zur Bolognese passen Pasta oder auch Gemüse.

Klar wird der ein oder andere sagen „wenn ich Bolognese mag, dann kauf ich eben Fleisch“. Ich sehe das andersherum: Die Zutaten sind sehr haltbar und drum praktisch für unterwegs – warum sollten man sie aber nicht zubereiten, wie ein feines Gericht, das man kennt? Die Alternative ist vielleicht ein langweiliger Haferbrei… In diesem Sinne: Guten Appetit, Ahoi!

  • Zubereitungszeit: 10 min Vorbereitung, 40 min Kochzeit
  • Zubereitung: unterwegs

 

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