Packen für die Reise: Die wichtigsten Dinge für den Smut auf Reisen

Wenn einer einer Reise tut – und sich dort als Koch betätigen will – so sollte er oder sie ein paar Dinge von zu Hause mitnehmen. Kochen funktioniert nur mit anständigem Koch-Werkzeug und in Schiffsküchen ist das meist Mangelware. Hier nun die Must-Haves, ein paar nützliche optionale Teile und zu guter Letzt ein paar Küchen-Hacks.

Die Kombüsen-Must-Haves

#1: Das scharfe Messer

Das wichtigste Küchenwerkzeug überhaupt ist ein scharfes Allround-Messer. Jeder Koch, der was auf sich hält, weiß, dass brauchbare Messer nicht von IKEA oder aus dem Supermarkt kommen, sondern aus dem Küchenfachgeschäft. Am besten eignet sich ein Modell zwischen Machete und Gemüsemesser, also mittelgroß, gute Qualität und v.a. scharf. Damit kann man vom Kürbis bis zur Kartoffel alles bearbeiten und muss nicht mit den stumpfen Billigteilen im Boot rumärgern (die kann ja die Mannschaft benutzen, haha). Versteht sich von selbst, dass so ein meist nicht ganz billiges Messer gut gepflegt werden muss – hier die Mannschaft gut einweisen, dass das Küchenmesser auch die Reise überlebt.

#2: Das gut ausgebaute Taschenmesser

Der kleiner Helfer vom scharfen Küchenmesser ist das Taschenmesser. Es kann Kartoffeln schälen, dazu aber auch noch Dosen, Wein- und Bierflaschen öffnen. Da es klein ist, neigt es schnell dazu, dass es verschwindet. Deshalb muss der Smut auf das Taschenmesser ein Auge haben, es am besten in der Hosentasche behalten. Auch hier gilt: Qualität macht viel aus, ich empfehle daher einen Victorinox-Allrounder.

Die optionale Kochausrüstung für den Smut

#1: Der Espressokocher

Der Espressokocher gehört eigentlich zur Pflichtausstattung, aber manche Schiffe sind ja toll ausgestattet und haben den an Board, drum hier nur bei den optionalen Küchenhelfern. Eine große Kanne kann man gut in Italien erwerben, das muss auch nicht die Teuerste sein. Hauptsache alle Kaffeetrinker an Board können versorgt werden. Im Koffer kann man sie mit Socken und Kleinkram befüllen, so nimmt sie auch nicht so viel Platz weg.

#2: Die Geschirrtücher

Geschirrtücher braucht es auf jeden Fall, aber auch hier ist manches Charter-Schiff bereits gut ausgestattet, deshalb auf der optionalen Liste. Warum man Geschirrtücher nicht vor Ort kaufen sollte? Ganz einfach – alte Seglerweisheit: ein neues Geschirrtuch saugt kein Wasser auf. Deshalb weist man die Crew an, dass jeder ein oder zwei Geschirrtücher einpackt, so umgeht man dieses Problem.

#3: Die Koch-Schürze

Nur weil man auf See ist, und eh Freizeitklamotten an hat, heißt das nicht, dass man sich nicht vollkleckert. Ich habe für meine nächsten Törn beschlossen, eine Schürze einzupacken.  Beim letzten Mal habe ich mir ein Shirt mit Tomatensauce verdorben und auch sonst wurden meine Klamotten schnell fettig. Eine Kochschürze nimmt nicht viel Platz weg, schützt die Kleidung vor Flecken und den Koch vor heißen Spritzern aus der brutzelnden Pfanne.

Die Kombüsen-Hacks

Viel kann man auf ein Boot nicht mitnehmen, drum muss man manchmal etwas kreativ werden, wenn es um Küchenwerkzeuge geht.

#1: Ersatz-Mixer: Reibe oder Kartoffelstampfer

Wie beim geriebenen Gazpacho kann man auch einige Gerichte ohne den Mixer kochen. Die Reibe ersetzt den Mixer bei rohem Obst oder Gemüse, der Kartoffelstampfer hilft beim Zerkleinern von Gekochtem.

#2. Ersatz-Nudelholz: Die Glasflasche

Teig bekommt man am besten mit einer (sauberen) Glasflasche platt – spätestens nach dem ersten Abend sollte man da ein paar übrig haben. So richtig toll ist das zwar nicht, auf Nudelteig-Stärke wird es eher nervig, aber so ein Quiche-Teig kann damit schon mal hergestellt werden.

#3: Ersatz-Plattierer: Die Pfanne

Schnitzel bekommt man auch mit einer Pfanne platt, da braucht es keinen Fleischklopfer. Einfach das Fleisch in Frischhaltefolie wickeln und dann kräftig zuschlagen mit der guten schweren Pfanne – Schnitzel flach – Gepäck gespart. So einfach ist das.

Mit dem richtigen Werkzeug geht nichts schief

Mit den Must-Haves ist man für die Reise gut gerüstet, ohne sich über stumpfe Messer und fehlende Werkzeuge ärgern zu müssen, die optionalen Gegenstände sind nicht so sperrig, die kann man schon auch mitnehmen. Übertreiben muss man es aber auch nicht, wie die Kombüsenhacks zeigen. Auf See geht es zwar etwas rauher zu, ein bisschen Handarbeit schadet aber auch nicht. In dem Sinne – gute Reise und Ahoi!

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